17/03/2016

Stabbearbeitungszentrum SBZ 122

Neukonzipierte, modulare Modellfamilie für die schnelle und präzise Profilbearbeitung bei reduzierten Betriebskosten

 

  • Bearbeitungsbereich bis zu 300 x 300 mm
  • Minimale Stellfläche durch Schutzkabine
  • Niedriger Stromverbrauch dank intelligenter Regeltechnik
  • Hohe Prozesssicherheit durch drehzahlgeregelte Spindel
  • Kurze Bearbeitungszyklen durch hohe Verfahrgeschwindigkeiten der Servo-Achsen
  • Installation der Maschine innerhalb kürzester Zeit

 

Die jüngste SBZ 122-Generation hebt mit Ihrer intelligenten Regeltechnik, kraftvollen und energieeffizienten Servomotoren sowie dem um 45° geneigten Maschinenbett den Nutzwert beim Bearbeiten von Aluminium-, Kunststoff- und Stahlprofilen auf ein neues Niveau. In die grundlegende Neukonzeption flossen die gesammelten Kundenerfahrungen, Markttrends sowie Anwenderwünsche ein, um den Nutzwert der mit weit über 1.000 Installationen überaus erfolgreichen Baureihe weiter zu steigern.Durch den modularen Aufbau erfüllt die SBZ 122-Modellfamilie zielgenau unterschiedlichste Anforderungen.Bislang verfügbar sind:

  • SBZ 122/70: kostengünstiges 3-Achs-Grundmodell
    u.a. manuelle Spannerverschiebung, Gewindeschneiden mit Ausgleichsfutter, großer Bearbeitungsbereich
  • SBZ 122/71: 3-Achs-Variante für Metallbaukunden
    u.a. automatische Spannerverschiebung, Gewindeschneiden ohne Ausgleichsfutter, 5-Seiten-Bearbeitung durch drehbaren Winkelkopf
  • SBZ 122/74: (Oktober 2016): 4-Achs-Variante für Metallbaukunden und industrielle Anwender 
    u.a. autonome Spannerverschiebung mit Spannern auf Linearführung, A-Achse für stufenlose Winkeleinstellung, Gewindeschneiden ohne Ausgleichfutter

 

Hohe Präzision und Prozesssicherheit sowie ein vergrößerter Arbeitsbereich

Die neue SBZ 122-Baureihe ist auf hohe Verfahrgeschwindigkeiten ausgelegt. Der Aufbau aus wenigen, kompakten Bauteilen minimiert das Schwingungsverhalten und sichert eine exzellente Stabilität. Der Fahrständer verfährt auf einem Maschinenbett, das als modernes Schrägbett ausgeführt ist. Die neuen, schmalen Spanner vergrößern die Bearbeitungsräume und verfügen über eine extrem hohe Steifigkeit. "Durch die grundlegende Neukonzeption konnten wir die Präzision und Prozesssicherheit bei der Bearbeitung spürbar steigern", erklärt Dieter Grau, Teamleiter mechanische Konstruktion. Dank der 45°-Neigung kann der Bediener beim Einlegen des Profils nahe an den Maschinentisch herantreten und ergonomisch arbeiten. Die Arbeitsbereich misst bis zu 300 x 300 mm, das schafft Kapazität für großvolumige Profile. Gleichzeitig hat sich die Stellfläche minimiert, was Betrieben mit beschränktem Platzangebot entgegenkommt. Statt der Lichtschranke und des Späneschutzes am Fräsaggregat sorgt jetzt eine Schutzkabine für Arbeitssicherheit. Dem modularen Konzept entsprechend, ist sie rundum geschlossen und erhält eine zusätzliche Schallschutzdämmung.

Maschinenbett, das als modernes Schrägbett ausgeführt ist

Schnelleres Bearbeiten und weniger Energiebedarf

Ohne Schutz-Verkleidung ist das Fräsaggregat leichter und kann schneller verfahren. "Um bis zu 20 Prozent verkürzen sich die Bearbeitungszeiten. Dazu tragen auch die neue Antriebstechnik und leistungsfähigere Motoren bei", erklärt Achim Schaller, Verantwortlicher für die Softwareentwicklung. Die Servo-Achsen laufen jetzt doppelt so schnell. Die X-Achse erreicht bis zu 120 m/min, die beiden anderen jeweils bis zu 60 m/min. Mit einer erhöhten Taktfrequenz reagiert die Steuerung noch feinfühliger. Das ermöglicht ein schnelleres Positionieren der Spindel. Sogenannte E°DARC Servoregler sorgen für Laufruhe und Genauigkeit und somit für einen produktiven und wirtschaftlichen Betrieb der Spindel. Diese bekommt unabhängig von der Nennleistung nur die Energie zugeführt, die sie für den Bearbeitungsprozess braucht.

 

Intelligente Regeltechnik für optimale Ergebnisse

Da nicht immer mit maximaler Last gefahren wird, reduziert sich der Stromverbrauch. Hinzu kommt, dass die Bremsenergie der einen Achse zum Antrieb einer anderen Achse genutzt wird. "Der drehzahlgeregelte Betrieb bringt eine Energie-Einsparung von bis zu 30 Prozent. Zusätzlich sichert die intelligente Regeltechnik eine extrem hohe Drehzahlkonstanz und damit eine sehr gute Bearbeitungsqualität, sogar bei schnell wechselnden Belastungen", sagt Grau. Entsprechend der Anforderung lädt der Regler für jedes Werkzeug wie Bohrer, Scheibenfräser oder Fräser den optimalen Parametersatz, um das beste Bearbeitungsergebnis zu erzielen. Gesteuert wird das SBZ 122 wie alle elumatec-Systeme über die grafikbasierte, intuitiv verständliche Oberfläche "eci" (elumatec - customer - interface) mit komfortablen Touch-Funktionen.

Die neuen, schmalen Spanner vergrößern die Bearbeitungsräume und verfügen über eine extrem hohe Steifigkeit.

Weitere Vorteile der SBZ 122-Modellfamilie

  • Werkzeugbruchkontrolle
  • Ergonomisches Arbeiten dank modernem Schrägbett, unverkleideter Spindel und höhenverstellbarer Bedieneinheit
  • Erhöhte Arbeitssicherheit durch Spanner-Auslösung per Funktaster und Schutzkabine
  • Bedarfsgerechte Bedienerführung - von der vollautomatischen, durch Assistenten unterstützte Eingaben über manuelle und Sondereingaben bis hin zu Zusatzoptionen wie dem "Erzwingen von Kollisionen"

 

Technische Daten und Ausstattungsoptionen:

  • Aluminium-, Kunststoff- und Stahlprofile (bis 3 mm Wandstärke)
  • Bearbeitungslänge bis 4.000 mm (SBZ 122/74) und 4.170 mm (SBZ 122/70, 122/71)
  • Stationäres Werkzeugmagazin mit vier Plätzen, optional flexibel erweiterbar durch zusätzliche Werkzeugmagazine bis insgesamt 20 Plätze
  • Standardmäßig vier Spanner. Erweiterbar auf bis zu acht Spanner
  • Optionaler, zusätzlicher rechter Materialreferenzanschlag
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