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19/12/2016

SBZ 122/75

EINZIGARTIG IN SEINER KLASSE

 

Das brandneue 5-Achs-Stabbearbeitungszentrum SBZ 122/75 geht zwar erst in Serie, begeistert aber schon jetzt die Kunden. Denn es bietet einige Superlative, mit denen elumatec einmal mehr die Leistungsgrenzen neu definiert. Keine andere Anlage in diesem Marktsegment bietet größere Anwendungsvielfalt oder Profilabmaße - noch dazu auf minimaler Stellfläche.

 

Wenn Kunden noch vor der Serienfertigung ein Stabbearbeitungszentrum bestellen, dann muss es schon etwas ganz Besonderes bieten. Das SBZ 122/75 tut dies gleich in mehrerer Hinsicht. Die für den Fenster- und Türenbau konzipierte 5-Achs-Anlage bearbeitet PVC-, Aluminium- und dünnwandige Stahlprofile mit einer Länge von max. 3.300 mm (optional mit Überlängenbearbeitung) und mit Abmaßen von 210 x 230 mm in einer Aufspannung auf fünf Seiten. "Diese Bearbeitungskapazität und Anwendungsvielfalt findet man sonst nur in deutlich größeren und wesentlich teureren Anlagen", erklärt Achim Schaller, verantwortlicher Softwareentwickler, den außerordentlichen Nutzwert des gefragten Neulings.

 

Maximale Ausbaustufe auf minimaler Stellfläche
Ein Team aus Produktion, Konstruktion, Anwendungstechnik und Vertrieb hat das SBZ 122/75 genau auf die Wünsche der Kunden hin entwickelt. Dabei gab es manche harte Nuss zu knacken. Denn obwohl das SBZ 122/75 mit einer zusätzlichen A- und C-Achse die größte Ausbaustufe der neu konzipierten SBZ 122-Familie ist, sollte es nicht mehr Stellfläche als die 3-Achs-Zentren der gleichen Serie beanspruchen. Dies ist dem Konstruktionsteam dank einer klug geplanten Plattformstrategie gelungen. "Der Austausch weniger Komponenten genügte", berichtet Dieter Grau, Mitarbeiter Mechanische Konstruktion. Für auf Fenster- und Türenbau spezialisierte Betriebe ergibt sich daraus ein Riesenvorteil: Sie können auf minimalem Raum alle nötigen Profilbearbeitungen zeitsparend und mit der bei elumatec üblichen Präzision an einer Station ausführen.

 

Gewohnt präzise, ungewöhnlich vielseitig
Alle fünf Achsen lassen sich per RTCP (Rotation Tool Centerpoint) simultan verfahren. Durch die zusätzliche C-Achse ist eine stirnseitige Bearbeitung von links und rechts möglich. Ein weiteres Extra: Auf dem 2-Achs-Aggregat mit der A- und C-Achse lässt sich ein Sägeblatt mit einem Durchmesser von 180 mm einsetzen. Betriebe können damit alle erforderlichen Shifterschnitte und Klinkungen, etwa für Bodeneinstände von Türen, ausführen. Das Sägeblatt wird über den automatischen Werkzeugwechsler mit der Spindel aufgenommen und ist von -120 bis +120 Grad neigbar und von -220 bis +220 Grad positionsgenau schwenkbar. Alle Zwischenwinkel sind möglich. Die Frässpindel ist mit 7 kW kraftvoll ausgelegt, damit sie Gewinde schneiden, fräsen oder formen kann. Der drehzahlgeregelte Antrieb und das Verwenden der optimalen Parametersätze zur Antriebssteuerung unterstützen ein exaktes Handling auch bei unterschiedlichsten Belastungen.

Über die Option "Überlängenbearbeitung" lassen sich auf dem SBZ 122/75 sogar Profile von bis zu 6.300 mm bearbeiten. Dazu werden wahlweise eine zusätzliche Rollenbahn mit Anschlag linksseitig oder zwei kurze Rollenbahnen auf beiden Seiten der Anlage aufgestellt. "Diese Option lohnt sich für Betriebe, die nur ab und zu Werkstücke mit einer Länge von über 3.500 mm bearbeiten müssen", sagt Dieter Grau. Die Bearbeitung wird für die ganze Länge programmiert, die Maschinensoftware berechnet die Teilbearbeitungen automatisch.

Bearbeitungskopf mit A- und C-Achse

Fliegender Wechsel
Für kurzes, einfaches Rüsten und minimale Nebenzeiten sorgen das Drehmagazin mit 12fach-Werkzeugwechsler sowie die V-Achse mit autonomer Spannerverschiebung. Damit lassen sich einzelne oder mehrere Spanner simultan und bereits während der laufenden Bearbeitung neu positionieren. Hinzu kommen weitere produktivitätssteigernde Details: das Maschinenschrägbett, das zum ergonomischen Einlegen des Profils 180 mm tiefer als die Standardhöhe von 1.050 mm gelegt wurde, und die höhenverstellbare Bedieneinheit. Zur Zutrittserleichterung fährt die Schutzhaube nach hinten weg, damit der Bediener möglichst nahe am Profil arbeiten kann.

Drehmagazin mit 12-fach-Werkzeugwechsler

Das SBZ 122/75 wird über die grafikbasierte, intuitiv verständliche Bedieneroberfläche "eluCAM" gesteuert. Die Eingabe erfolgt am übersichtlichen Touchscreen. "Wegen der größeren Anwendungsvielfalt haben wir die Software erweitert, damit sich auch neu hinzugekommene Bearbeitungen wie etwa komplexe Klinkungen einfach eingeben lassen", sagt Schaller. Optionen wie der Eingabeassistent erlauben ein schnelles Einarbeiten für neue Bediener. Letzterer wird durch das Eingabemenü geführt und durch die Visualisierung des Werkstücks am Maschinen-PC dabei unterstützt, die erforderlichen Angaben wie Profilgeometrie und -bearbeitung korrekt einzugeben. Funktionen wie die standardmäßige Plausibilitätsprüfung oder die optionale 3D-Vorschau fördern eine fehlerfreie Programmeingabe.

 

Premiere auf der BAU 2017
Mit seinem Leistungsspektrum deckt das SBZ 122/75 unterschiedlichste Anforderungen und Losgrößen wirtschaftlich und mit hoher Genauigkeit ab. "Die Kombination aus Vielseitigkeit, Geschwindigkeit und intelligenter Technik macht es für Anwender aus dem Metallbau hochattraktiv", sind Achim Schaller und Dieter Grau überzeugt. Interessierte können die Vorzüge des SBZ 122/75 auf der BAU 2017 im Januar in München kennen lernen.

 


 

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