Unternehmens-News

19/01/2015

BAU 2015

PRESSEMELDUNG ZUR BAU 2015

 

  • Weltpremiere: hochflexibles Durchlaufzentrum SBZ 628
  • SBZ 137 setzt Standards in Ergonomie und Geschwindigkeit
  • Konzeptmaschine: maximale Kapazität und Bedienerfreundlichkeit auf kleinstem Raum
  • Intelligente Steuerungen erhöhen Tempo und Prozesssicherheit

 

elumatec AG auf der BAU 2015:

 

Neuheiten, die den Vorsprung sichern

Weltmarktführer elumatec AG stellt auf der BAU 2015 neue Lösungen für die Profilbearbeitung vor, mit denen Unternehmen aus Metallbau und Industrie ihr Geschäft gewinnbringend vorantreiben können. Besucher können sich auf 365 qm in Halle C1 am Messestand 502 umfassend informieren, wie die Innovationen helfen, Markt und Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein.

Die Neuheiten punkten vor allem durch Ergonomie, Effizienz und Flexibilität – also jenen Hebeln, mit denen sich die Produktivität und Profitabilität steigern lassen. „Unsere Produkte passen sich den Kundenbedürfnissen an – und nicht umgekehrt.

Das gilt für bestehende Lösungen, die wir passgenau konfigurieren oder modular erweitern. Und das gilt im Besonderen für Neu- und Weiterentwicklungen, die wir in enger Partnerschaft mit unseren Kunden auf deren Anforderungen abstimmen“, erklärt Ralf Haspel, Vertriebs- und Marketingvorstand bei elumatec. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Stabbearbeitungszentrum SBZ 628, das elumatec als Weltpremiere präsentiert.

Das neue Stabbearbeitungszentrum SBZ 628

 

Spitzentechnologie für Einsteiger

Der Neuling in der SBZ-Familie verbindet die Spitzentechnologie des erfolgreich am Markt etablierten SBZ 630/631 mit einer eindrucksvollen Vielseitigkeit bei der Bearbeitung und dem Zuschnitt von Aluminiumprofilen für Fenster, Türen und Fassaden.

„Mit diesem Modell richten wir uns an Betriebe, die durch Automatisierung die nächste Produktivitätsstufe erreichen wollen, dazu aber keine High-End-Maschine brauchen“, erklärt Haspel. Das SBZ 628 besticht durch seine Flexibilität und einfache Bedienung. So erlauben es die bis zu acht frei auf dem Profilquerschnitt einsetzbaren Fräsaggregate im Zusammenspiel mit patentierten Innovationen wie Fahrspanner und Schwenkgreifer, mit minimalem Aufwand eine Vielzahl unterschiedlicher Vorgaben zu erfüllen.

Dank der drehbaren Frässpindeln und der stufenlos schwenkbaren Säge erledigt das Zentrum auch komplexe Bearbeitungen in jeder beliebigen Winkelkombination. Trotz seines kompakten Layouts verfügt es über ein großes Belademagazin für einen unterbrechungsfreien Produktionsfluss. Angesteuert wird die Anlage über die intuitiv bedienbare eluCad-Software aus dem Hause elusoft. Die Vorteile sind eine hohe Prozesssicherheit sowie ein gesteigerter Output. Besucher können das SBZ 628 auf einer Monitorwand am Messestand besichtigen oder live am Firmensitz von elumatec in Mühlacker erleben.

 

Kompakt und bedienerfreundlich bei Formel 1-Geschwindigkeit

Das 4-Achs-Zentrum SBZ 137 debütierte vergangenes Jahr im PVC-Umfeld und feiert auf der BAU 2015 seine Premiere im Aluminiumbereich. „Bei der Konstruktion haben wir besonderen Wert auf geringen Platzbedarf bei einem großzügig dimensionierten Bearbeitungsbereich gelegt, damit Betriebe die Maschine problemlos in ihre Produktion integrieren können“, erläutert Haspel. Mit dem um 30 Grad geneigten Werkstücktisch setzt das SBZ 137 neue Maßstäbe in der Ergonomie. Der Bediener kann die Profilstäbe rückenschonend laden und behält die Maschine in allen Bearbeitungspositionen sehr gut im Blick. Mit bis zu 150 m/min erreicht das Ringmodul Formel 1-Geschwindigkeit, was die Prozesszeiten verkürzt.

Das mitfahrende Werkzeugmagazin und die softwaregesteuerten, weitgehend werkzeuglos einstellbaren Spanner unterstützen kurze Bearbeitungszyklen und schnelles Umrüsten. Die Maschine eignet sich daher besonders für Unternehmen, die neben hohen Stückzahlen auch regelmäßig Einzelstücke bearbeiten müssen. Das SBZ 137, das auf der „Equipbaie et Métalexpo 2014“ in Paris mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurde, repräsentiert mit seinem wegweisenden und patentierten Maschinenkonzept die künftige Generation der 3- und 4-Achsmaschinen aus dem Hause elumatec.

Das Stabbearbeitungszentrum SBZ 137 mit patentierten Lösungen.

Maximale Kapazität auf kleinstem Raum

Die auf der BAU 2015 erstmals vorgestellte Konzeptmaschine zeigt bereits einige zentrale Elemente der kommenden Lösungsgeneration.

Sie führt den mit dem SBZ 137 begonnenen Trend zur maximalen Bearbeitungskapazität auf kleinstem Raum fort. Durch Verringern der Aufstellfläche und Vergrößern des Bearbeitungsbereichs gewinnen Anwender an Flexibilität, da sie Profile mit größeren Querschnitten bearbeiten können. Für ein verbessertes Handling sorgt die neue Steuerung, während die Schutzhaube zur Arbeitssicherheit und reduzierter Lärmbelastung beiträgt. Ebenfalls verringert hat sich der Energieverbrauch: Dank einer neuen Antriebstechnik erhält der Motor unabhängig von der Nennleistung nur so viel Strom, wie er für seine tatsächliche Belastung braucht. Das spart Betriebskosten und erhöht die Lebensdauer des Motors.

 

Intelligente Steuerungen erhöhen Tempo und Produktionssicherheit

Sowohl das 5-Achs-Zentrum SBZ 151, ein kraftvolles Multitalent für die industrielle Bearbeitung von Aluminium- und Stahlprofilen, als auch die Doppelgehrungssäge DG 244, die großvolumige und dickwandige Aluminiumprofile präzise und schnell schneidet, hat elumatec mit modernster Steuerungstechnologie ausgestattet. Bei der SBZ 151 unterstützt diese das Bearbeiten anspruchsvoller Profile noch zuverlässiger, bedienerfreundlicher und wirtschaftlicher. Der verschleißarme Direktantrieb steigert die Maschinenverfügbarkeit. Eine Lichtschranke sorgt für Schutz und das Einhalten der aktuellen Sicherheitsstandards. Anwender profitieren zudem von einer schnellen und exakten Positionierung des Bearbeitungsaggregats und verkürzten Fahrwegen bei der Teilefertigung. Bei der Doppelgehrungssäge DG 244 erhöht der neue 12-Zoll-Touchscreen-Bildschirm, über den sich alle relevanten Funktionen steuern lassen, die Ergonomie und Übersicht.

„Mit unseren Innovationen bieten wir ausgereifte Technologien ‚made by elumatec‘, die einen Schritt weiter, über den aktuellen Bedarf hinausgehen“, betont Haspel. Hierzu zählen Funktionen wie die intelligente Steuerung, die „mitdenkt“ und die durch die zunehmende Vernetzung zwischen Maschinen das Potenzial hat, immer mehr Prozessschritte zu vereinfachen oder zu automatisieren, vor allem im Zusammenspiel mit der eluCad-Software der elumatec-Tochter elusoft.

Die Doppelgehrungssäge DG 244 mit neuer Steuerung.

eluCad 4.0: Komplexe Funktionen einfach zu bedienen

Die elusoft GmbH hat eluCad, Software für Profilbearbeitung, zur Version 4.0 weiterentwickelt. Ein Schwerpunkt dabei war, die Bedienung zu vereinfachen. Entsprechend den Markterfordernissen wurde eluCad im Laufe der Zeit mit immer mehr Optionen erweitert, für die sich oft separate Fenster öffnen. In eluCad 4.0 gelingt es durch eine neue Strukturierung, die vielfältigen Funktionen in eine einfache Gesamtansicht zu integrieren. So findet sich der Anwender noch schneller zurecht.

Auftragsvariablen, also Platzhalter für veränderliche Werte wie z.B. die X-Position einer Schlosskasten-Bearbeitung, können nun frei benannt werden; innerhalb eines Auftrages ist die Anzahl der Variablen jetzt unbegrenzt. Die eluCad-Erweiterung ist z.B. beim CSV-Import nützlich. Über diese Funktion lassen sich beispielsweise Excel-Tabellen importieren, um damit vorgefertigte Masterprogramme zu steuern. Diese Masterprogramme müssen nur ein einziges Mal programmiert werden und dienen als Grundlage für viele Bearbeitungsprogramme. Das senkt den Programmieraufwand drastisch. Im Fassadenbau können beispielsweise sehr schnell Bearbeitungsprogramme für ähnliche Teile erstellt werden, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden.

Auch bei den Einstellungsdialogen gibt es weniger Fenster. Zur Bedienerfreundlichkeit gehört, dass eluCad die Eingaben auf ihre Plausibilität prüft. Die Software informiert im Klartext darüber, wenn Eingaben unlogisch sind oder durch andere Features deaktiviert werden. Alle Einstellungen können – bezogen auf eine ausgewählte Zielmaschine – gespeichert werden. Das ist für alle Kunden wichtig, die einen Maschinenpark mit mehreren Stabbearbeitungszentren nutzen.

 

Modul „3D-Import“: Schneller Vergleich mit Originaldatei

Weiter verbessert wurde auch das eluCad-Modul „3D-Import“, mit dem Bearbeitungen aus 3D-Modellen automatisch erkannt und sekundenschnell programmiert werden. Der geringe Prozentsatz von komplizierten Profilbearbeitungen, die nicht eindeutig identifiziert werden, lässt sich jetzt schnell erkennen und nachbearbeiten. Nach dem Import des 3D-Modells kann der Anwender die Vorlage z.B. aus AutoCad mit dem in eluCad erzeugten Modell samt Bearbeitungen übereinander legen:

So lässt sich schnell vergleichen, ob alle Bearbeitungen vollständig und eindeutig erkannt sind. Wurde z.B. eine komplizierte Klinkung nicht richtig identifiziert, kann der Anwender in eluCad 4.0 diese Bearbeitung anklicken und schnell nachbearbeiten.

Das funktioniert auch bei Freiformen, Bohrungen, Langlöchern, Rechtecktaschen, Kreistaschen oder Linien.

In eluCad 4.0 kann der Anwender das importierte 3D-Modell und das in eluCad erzeugte Modell mit den erkannten, blaugekennzeichneten Bearbeitungen übereinander legen.

Bei dem Profil im Bild wurden alle Bearbeitungen erkannt.

Text in Alu-Profile gravieren

Kennzeichnungsnummer, Logo, Firmenname oder Werbespruch – manchmal möchten Unternehmen bei der Profilbearbeitung Schriftzeichen in Aluminiumprofile gravieren. Das geht jetzt noch einfacher, denn eluCad behandelt den Schriftzug als Freiform. Der Anwender schreibt den Text, ändert eventuell Schriftgröße, Schriftart oder andere Parameter und platziert den Schriftzug auf dem Profil. eluCad errechnet und erzeugt nun die erforderliche Fräsbahn für die Gravur.

Profile beschriften – in eluCad 4.0 geht das noch einfacher.

Über die elumatec AG

Die elumatec AG ist ein internationaler Marktführer bei der Herstellung von Maschinen für die Bearbeitung von Aluminium-, Kunststoff- und Stahlprofilen. Mit einer umfangreichen Produktpalette deckt das Unternehmen das gesamte Anwenderspektrum vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum industriellen Profilbearbeiter ab. Maßgeschneiderte und modulare Maschinenkonzepte ermöglichen dabei für alle Kundengruppen jederzeit flexible und individuelle Branchenlösungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz im schwäbischen Mühlacker wurde 1928 gegründet, hat Niederlassungen und Vertretungen in über 50 Ländern und erwirtschaftete zuletzt mit über 700 Mitarbeitern weltweit einen Konzernumsatz von rund 130 Mio. Euro.

 


 

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