21/05/2014

elumatec schärft Profil für Partner aus Südamerika

 

  • Experten aus Argentinien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru informieren sich über Automatisierung im Fensterbau und Innovationen von elumatec
  • Große Resonanz auf neue Stabbearbeitungszentren
  • Weiterer Austausch angestrebt

 

Es gibt eine Sprache, die alle Fachleute aus dem Bereich Aluminium- und Kunststoffprofilierung sprechen, egal aus welchem Teil der Welt sie kommen. Das ist die Präzision, Qualität und Zuverlässigkeit von Maschinen und Bearbeitungseinheiten. Deshalb fanden die 48 Experten aus Argentinien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru bei ihrem Besuch in der elumatec-Zentrale in Lomersheim gleich eine gute Verständigungsbasis mit ihren deutschen Gastgebern. Es entwickelte sich ein reger Informationsaustausch zum Thema „Automatisierung im Fensterbau“ und die bei der internationalen Fachmesse „fensterbau/frontale 2014“ in Nürnberg von elumatec gezeigten Neuheiten. Dieser soll in Zukunft noch weiter intensiviert werden.

 
Alle zwei Jahre informieren sich Architekten, Schreiner, Fensterbauer, Fassadenbauer sowie Handelspartner aus aller Welt bei der fensterbau/frontale über die neuesten Profilsysteme, Glas in der Architektur, Befestigungstechnik, Sicherheitstechnik, Maschinen, Anlagen und vieles andere mehr. Die Messe ist ein Schaufenster für die weltweiten Innovationen rund um Fenster, Türen und Fassaden und zählt deshalb heute zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Messen der Branche.
 
Als weltweit führender Hersteller von Maschinen für die Bearbeitung von Aluminium-, Kunststoff- und Stahlprofilen ist elumatec seit vielen Jahren ein von vielen internationalen Fachbesuchern gesuchter Aussteller. Dieses Jahr nun konnte sich das Unternehmen mit Sitz im süddeutschen Mühlacker-Lomersheim über intensives Interesse aus Südamerika an seinen Produkten freuen. Auf Vermittlung von langjährigen Geschäftspartnern aus dem Profil- und Beschlagherstellungsbereich folgte eine Delegation von 48 Praktikern und Fachleuten aus Argentinien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru der Einladung, sich bei elumatec vor Ort ein Bild vom neuesten Stand der Technik zu machen.
 
Bei einem Firmenrundgang ließen sich die Experten die neuesten Stabbearbeitungszentren (SBZ) von elumatec vorführen. Besonderes Interesse fand dabei das SBZ 608, das flexibles Fräsen, Bohren und Schrauben sowie eine profilunabhängige automatische Bearbeitung von PVC-Profilen mit und ohne Stahl-Armierung ermöglicht.

 

Maschinenvorführung

Auch das SBZ 122 für die Bearbeitung im Metallbau von besonders langen Profilen an 5 Seiten (Profilbearbeitung bis zu 6,70 m Länge), die Bearbeitung dickwandiger Profile und das Schneiden von Gewinden faszinierte die Experten. Besonders beeindruckt zeigten sie sich dabei von der 3-Achsen-Steuerung und der Möglichkeit mit dem System eluCam einfach und direkt an der Maschine Bearbeitungsaufträge zu programmieren.

Stabbearbeitungszentrum SBZ 122/64

Das wurde jedoch noch übertroffen vom 5-Achs-Stabbearbeitungszentrum SBZ 151, das insbesondere für die wirtschaftliche und rationelle Bearbeitung von Aluminium- und Stahlprofilen konzipiert wurde, und bestmögliche Effizienz für alle erdenklichen Bearbeitungsaufgaben bietet. Alle Arbeitsgänge wie Fräsen, Bohren, Gewindeschneiden, Gewindefräsen, Klinken und Sägen finden dabei bei ruhendem Profilstab zur Schonung der Profiloberfläche statt. Die mitfahrenden Werkzeugmagazine sorgen für kurze Werkzeugwechselzeiten und damit für optimale Bearbeitungszyklen. Die Magazine sind mit 13 Standardwerkzeugen und 7 Sonderwerkzeugen (Winkelfräskopf und Sonderfräser) bestückbar. Zwei getrennte Bearbeitungszonen erlauben zudem eine Bearbeitung im Pendelbetrieb.

Stabbearbeitungszentrum SBZ 151


Vertieft wurden diese Eindrücke danach durch Vorträge von Joachim Zaulig, dem Business Development Manager von elumatec Deutschland, Andreas Pum und Martin Bohner, dem Geschäftsführer von elumatec Argentinien. Joachim Zaulig gab dabei zum einen Überblick über die gesamte Palette der elumatec–Produkte, zum anderen informierte er über die neuesten PVC-Projekte des Unternehmens. Für den Bereich Aluminiumbearbeitungsmaschinen übernahm dies Andreas Pum, der Geschäftsführer von Aptec, dem Handelspartner von elumatec in Spanien. Martin Bohner informierte abschließend über die Leistungsfähigkeit und Referenzen von elumatec als Partner bei großen internationalen Projekten, speziell im spanischsprachigen Raum. Danach gab es noch Gelegenheit zur fachlichen Diskussion und auch für individuelle Gespräche bei der abschließenden Abendveranstaltung auf Burg Ravensburg.
 
„Die Diskussion hat gezeigt, welches Potenzial es in Südamerika für unsere Produkte gibt. Wir haben in kurzer Zeit durch den persönlichen Austausch vielversprechende Geschäftsbeziehungen gewonnen, die wir jetzt weiter intensivieren können“, zeigte sich Martin Bohner zufrieden. „Das große Interesse ermutigt uns, die neuen Kontakte schnell auszubauen und unsere Präsenz in Südamerika zu stärken“,  ergänzte Joachim Zaulig in einem abschließenden Resümee.

 


 

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